Martin Bergande

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Geboren 1960 in Düsseldorf. Kompositionsstudien bei Klaus Huber und Brian Ferneyhough in Freiburg und bei Helmut Lachenmann in Stuttgart, Studien in Musiktheorie, Musikwissenschaft, Germanistik und Volkskunde. Verschiedene Kompositionspreise. Aufführungen u. a. bei den Festivals Autunno Musicale (Como), Rheinisches Musikfest (Düsseldorf), Festival Sinkro (Vitoria-Gasteiz), bei Eclat (Stuttgart), dem Lucero Festival (Paris), Daegu Contemporary Music Festival (Südkorea), bei Musica Insieme (Panicale), der Dartington International Summer School und beim Warschauer Herbst. 

Seit 1989 Geschäftsführer des Instituts für Neue Musik der Hochschule für Musik Freiburg. Lehrtätigkeiten an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der Hochschule für Musik Freiburg. Gastvorträge im In- und Ausland. 

Roland Breitenfeld

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Geboren  1952 in Dresden. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er während seiner Mitgliedschaft im Dresdner Kreuzchor 1963-1969 unter Rudolf Mauersberger. Von 1972 bis 1984 arbeitete er in der Musikabteilung der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden. 1974/75 Musikwissenschaftsstudium an der Martin-Luther-Universität in Halle. Von 1978 – 1984 Kompositionsstudium bei Paul-Heinz Dittrich in Zeuthen sowie von 1980 bis 1982 bei Wilfried Krätzschmar (Komposition) an der Musikhochschule in Dresden. Seit 1984 lebt Roland Breitenfeld in Freiburg i. Br. Und setzte an der dortigen Musikhochschule bis 1989 seine Kompositionsstudien fort, Komposition bei Klaus Huber, Emmanuel Nunes und elektronische Musik bei Mesias Maiguashca.

 

Er arbeitete zwischenzeitlich als freier Mitarbeiter für verschiedene Musikverlage, u.a. von 1987 bis 1993 für Ricordi, Mailand (Edition von Partituren der Werke mit Live-Elektronik von Luigi Nono in Zusammenarbeit mit dem Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks (SWF) Freiburg. Mit Nono verband ihn von 1986 bis zu dessen Tod eine enge Zusammenarbeit.)

1991 gründete er zusammen mit Donoung Lee die profectio-initiative freiburg, ein Ensemble für elektronische und Neue Musik.

Seit 1992 ist er als freier Mitarbeiter des Experimentalstudios in Freiburg tätig. Von 1995 bis 1996 war er Assistent für Computer-Notation im Elektronischen Studio der Musikhochschule in Freiburg.
 Zusammen mit Mesias Maiguashca baute er seit 1998 in Freiburg das K.O.-Studio (KlangObjekt-Studio) auf, welches auf die Produktion und Aufführung computerunterstützter Musik ausgerichtet ist (audio/visuell). 


Von 2006 - 2017 lebte er in Seoul (Südkorea) und war Professor für Komposition und elektronische Musik an der Seoul National University. 

Seit 2018 arbeitet er in einem eigenen Studio in Kollnau / Waldkirch (nahe Freiburg).


Er trat bisher als Interpret elektronischer Musik auf verschiedenen europäischen und asiatischen Festivals auf. 

Seine Werke wurden bisher in Europa, Asien und Amerika gespielt. 

www.breitenfeld-net.de
https://soundcloud.com/roland-breitenfeld/tracks
https://www.youtube.com/channel/UCKaSb0qzUTXFY2RYPFpmJdg/videos

Günter A. Buchwald

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Der Dirigent, Pianist, Violinist/Violist und Komponist Günter A. Buchwald zählt zu den Mitbegründern der Stummfilmrenaissance und gilt  weltweit als Meister seines Faches. Seit 1978 hat er in mehr als 2900 Filmkonzerten mehr als 2600 verschiedene Stummfilme begleitet. Er ist regelmäßig zu internationalen Stummfilmfestivals eingeladen (Bonner Sommerkino; Giornate del Cinema Muto Pordenone, Bristish Silent Filmfestival, Retrospektivenprogramm der Berlinale, Filmfestival Kyoto, Stummfilmtage Erlangen, Cinema Ritrovato Bologna; Filmfestival Valparaiso, Chile) u.a.)

Derzeit ist er musikalischer Direktor des Bristol (UK) Slapstick Silent und ständiger Gastdirigent des Freiburger Philharmonischen Orchesters Freiburg für Stummfilmkonzerte.

Seine Stilvielfalt von Barock bis Avantgarde, von Folk bis Jazz machen ihn zu einem gefragten Filmbegleiter, Duopartner und Ensemblemitglied z.B. dem Prima Vista Social Club, als Leiter der European Silent Screen Virtuosi für Live Stummfilmkonzerte als auch zum gesuchten Komponisten.

Auszeichnungen:
Regiokulturpreis der Europ. Wirtschaft, 1995
 Preisträger des Int. Zeltmusikfestivals Freiburg, 2000
 Goldene Filmspule der AG Kommunale Kinos Allgäu, 2005
 Kulturpreis (Reinhold-Schneider-Preis) der Stadt Freiburg, 2012

www.filmharmoniker.de

Carlos Cárdenas

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Geboren 1985 in Bogotá (Kolumbien). Unter anderem erhielt er Kompositionsaufträge von European Brass Band Association, der Stadtmusik Endingen, Mehrklang Freiburg, der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Ensemble Chronophonie, dem PULC Ensemble und dem Juval Musikensemble. Seine musikalische Vielseitigkeit erlaubt ihm, an verschiedenen Projekten teilzunehmen und sehr unterschiedliche Stücke für Solo-Instrumente, Kammermusik und Orchester zu komponieren. Das Spannungsfeld zwischen musikalischen Traditionen und zeitgenössischem Tonsatz ist im Zentrum seiner kompositorischen Interessen, sowie die Beziehung Ton und Bild bzw. Film. Er setzt sich gern mit verschiedenen Genres, aber besonders mit Experimental- und Stummfilm auseinander.

 

2013 erhielt er ein Stipendium der Stiftung “Fundación Mazda para el Arte y la Ciencia” in Kolumbien. 2014 wurde er mit dem DAAD Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an der Hochschule für Musik Freiburg ausgezeichnet. Zwei Jahre später war er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg, und im Jahr 2018 war er drei Monaten als Stipendiat im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf.

 

Nach seinem Bachelor in Klavier und Komposition in Kolumbien hat er an der Hochschule für Musik Freiburg den Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse in Komposition bei Prof. Cornelius Schwehr absolviert. Zuvor hatte  Cárdenas auch den Master in Filmmusik, ebenfalls bei Prof. Schwehr, sowie in Komposition bei Prof. Brice Pauset abgeschlossen. Er besuchte Kompostionskurse bei Luis Bacalov, Mathias Steinauer, Vladimir Tarnopolnsky und Carola Bauckholt sowie die 48. Internationale Ferienkurse für Neue Musik (2016, Darmstadt).

 

Seit 2019 promoviert er in Musikwissenschaft/Komposition (PhD) an der Hochschule für Musik Freiburg. 

 
www.cardenas-carlos.com

Andreas Fervers

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Geboren 1957 in Solingen/Rheinland. Nach dem Abitur Pianistenausbildung in Köln bei Günter Ludwig und Harald Bojé; künstlerische Abschlussprüfung 1982, Konzertexamen 1984. Von 1978 bis 1986 Kompositionsstudium, in Köln bei Jürg Baur und in Freiburg bei Klaus Huber.
 
Stipendiat der Heinrich-Strobel-Stiftung, Preisträger in verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben (u.a. Mendelssohn-Wettbewerb Komposition, Kompositionspreis für Kammermusik der ‚sommerlichen Musikfreunde’ Hitzacker, Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart, ‚Forum junger Komponisten’ des WDR, Atelier-Lecture des Ensemble InterContemporain/Paris).
 
Werke für alle Besetzungen, Schwerpunkt Kammermusik. Instrumentale und elektroakustische Musik. Zusammenarbeit mit zahlreichen namhaften Dirigenten (u.a. Peter Eötvös, Ingo Metzmacher, Hans Zender, Arturo Tamayo, Manfred Schreier, Mark Foster, Rüdiger Bohn) und Ensembles (u.a. Ensemble InterContemporain, Ensemble Modern, ensemble recherche, Ensemble Aventure, Pellegrini-Quartett, Stuttgarter Vokalsolisten).
 
Seit Ende der 80er Jahre auch regelmäßig Arbeiten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Feature / zeitgenössische Musik,  Hörspiel). 

Seit 2014 leitende Tätigkeit in der Erwachsenenbildung.

Träger des 3. Dan Karate
 
www.andreasfervers.de

Hermann Gottschewski

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Geboren 1963, nach dem Klavier-, Musikwissenschafts-, Japanologie- und Mathematikstudium in Freiburg promoviert und habilitiert in Musikwissenschaft, ist Professor für Mu­sik­wis­sen­schaft an der Universität Tokyo, hat aber seinen zweiten Lebensmittelpunkt in Bad Krozingen. Als Komponist interessiert sich Gottschewski besonders für die Lösung konkreter, selbst gestellter Aufgaben, die oft mit einem mathematischen Problem verbunden sind. Unter den musikalischen Strukturelementen interessieren ihn besonders Zeitstrukturen, auch diejenigen der gesprochenen Sprache. In den letzten Jahren bilden rhythmische Strukturen mit irrationalen Proportionen zwischen den verwendeten Notendauern einen Schwerpunkt seiner Arbeit, wobei es ihm darauf ankommt, dass diese Proportionen jeweils die einfachste, logischste Lösung für eine musikalische Struktur darstellen, die hörend nachvollzogen, körperlich empfunden und auch ohne Hilfe von Elektronik im Konzert realisiert werden kann.

www.fusehime.c.u-tokyo.ac.jp/gottschewski/Kompositionen/compositions.html

 

Mesías Maiguashca

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Geboren am 24.12.1938 in Quito, Ecuador. Musikalische Aus­bildung am Conservatorio de Quito, der Eastman School of Music (Rochester, N.Y.), dem Instituto di Tella (Buenos Aires) und an der Kölner Musik­hochschule. Produktionen im Studio für Elektro­nische Musik des WDR (Köln), im Centre Européen pour la Recherche Musicale (Metz), im IRCAM (Paris), im Acroe (Grenoble) und im ZKM (Karlsruhe).  Auf­führungen bei den wichtigsten europäischen Festivals. Ab 1990 Professor für Elektronische Musik an der Musik­hoch­schule Freiburg bis der Pensionierung in 2004. Lebt seit 1996 im Raum Freiburg.


www.maiguashca.de

Igor Majcen

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Igor Majcen wurde 1952 in Maribor, Slowenien  geboren. Nach einem  Studium der Musikpädagogik an der Universität  Maribor und Klarinette am Konservatorium von Maribor studierte  er  Komposition  an der Musikakademie in Ljubljana, Slowenien (Prof. Uros Krek).  Von 1983 - 1987 setzte er  seine  Kompositionsstudien in der Klasse von Prof. Klaus Huber in Freiburg  fort. 

Bis zur seiner Pensionierung im Jahr 2018 lebte er in Freiburg, wo er neben seiner kompositorischen Tätigkeit vorwiegend als Chordirigent und Musikschullehrer arbeitete. Ab Mitte 2018, nach der Rückkehr in die Heimat Slowenien, lebt er wieder in Maribor und widmet sich weiterhin der Komposition, dabei fokussiert er sich etwas mehr auf den slowenischen Kulturraum- fühlt sich aber weiter auch dem Freiburger IFK verbunden.

Igor Majcen hat  vorwiegend kammermusikalische Werke geschrieben, in welchen  der Dualismus zwischen Rhythmus und Metrum einen besonderen Schwerpunkt bildet.  Besondere Aufmerksamkeit legt Igor Majcen bei seinem kompositorischen Schaffen darauf,  dass sowohl dem spielerisch Musikantischem,  als auch unkonventionellen Wendungen Raum gelassen wird. 

Frank Michael

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Geboren 1943, studierte Komposition bei Richard Rudolf Klein und Kurt Hessenberg, Flöte bei Willy Schmidt und bei den Salzburger Ferienkursen (Karl-Heinz Zoeller) und Schulmusik an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main, anschließend noch Musikwissenschaft in Freiburg. 1971 bis 1974 war er Stipendiat der „Mozart-Stiftung von 1838 der Stadt Frankfurt“. Für sein kompositorisches Schaffen wurde er mit zahlreichen Preisen, u.a. dem Stuttgarter Förderpreis und dem Förderpreis zum Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg ausgezeichnet. Zahlreiche Aufträge erhielt er, so z.B. von Radio Bremen für das Orchesterwerk „Veränderungen einer Landschaft“ und „I Ging - Buch der Wandlungen“, vom SWR (“Arcimboldesken“ für Renaissance-Ensemble) und  für das Eröffnungskonzert des 53. Bachfestes in Marburg („De profundis“ für Chor und Orchester). Von seinen etwa 160 Werken (Orchester-, Chor- u. Kammermusik in jeglicher Besetzung nebst Liederzyklen) sind mehr als 60 Druckausgaben bei renommierten Verlagen, u.a. bei Bote&Bock/Boosey&Hawkes, Zimmermann/Schott, Breitkopf&Härtel, Tonger und Heinrichshofen)  erschienen, 24 Urtextausgaben und Bearbeitungen von Couperin bis Brahms sind im Druck beim Musikverlag Zimmermann erhältlich. Seine Monographie über Béla Bartóks Violinkonzert (Bosse-Edition) erregte internationales Aufsehen.

Seine Werke werden in ganz Europa, Japan, Australien und den USA gespielt. 

Sein Schaffen ist geprägt durch Erweiterung der Spieltechniken und zusätzlicher Chiffre-Schichten.

1968 gründete er das Marburger Studio, seit 1971 ist er Mitglied der Camerata Instrumentale Freiburg, seit 1985 künstlerischer Leiter dieses Ensembles.

In den Jahren 1984 bis 1994 war er Dozent an den Musikhochschulen Frankfurt sowie  Mannheim-Heidelberg, 1990/91 und 94 Dozent auf Schloss Weikersheim beim „Treffen junger Komponisten“ der Jeunesses Musicales Deutschland.

Als Flötist gab er ungezählte Konzerte im In- und Ausland,  zahlreiche Uraufführungen u.a. von Boris Blacher, John Cage, Reinhard Wolschina, Felix Werder, Dieter Acker, Andrea Csollány,  Klaus Hinrich Stahmer und Wolfgang Ludewig wurden ihm anvertraut, viele Werke ihm auch gewidmet. Zahlreiche Rundfunkproduktionen, des weiteren Platten und CDs sind von ihm bei Emi-Electrola, MDG, Da Camera Magna, Thorophon und upala records erschienen.

1968 gründete er das Marburger Studio, seit 1971 ist er Mitglied der Camerata Instrumentale Freiburg, seit 1985 künstlerischer Leiter dieses Ensembles.

https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Michael_(Komponist) 

Wolfgang Motz

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Geboren 1952 in Mannheim. Wolfgang Motz studierte in Freiburg Komposition bei Klaus Huber sowie Klavier, Musiktheorie und Gehörbildung und danach mit einem Stipendium des DAAD in Venedig bei Luigi Nono und Alvise Vidolin (Computermusik mit praktischer Arbeit im Centro di Sonologia Computazionale Padua).
Er ist Mitbegründer des ensemble recherche freiburg, dirigierte in den Achtziger Jahren verschiedene Ensembles Neuer Musik und arbeitete in den elektronischen Studios von Padua, Budapest, Paris, Berlin und dem Experimentalstudio des SWR in Freiburg. Wichtige Stationen seines kompositorischen Werdegangs waren die Aufführungen von sotto pressione für zwei Oboen und Computerklänge 1982 bei der Biennale von Venedig, des Orchesterwerks non svanisce bei den Donaueschinger Musiktagen 1989 und des Oratoriums Krypsantes für Chor, großes Orchester und Computerklänge beim Eclat-Festival Stuttgart 2002. Einladungen führten ihn 1993 im Auftrag des Goethe-Instituts nach Ecuador, 1997 nach Taiwan, 2011 nach Südkorea und 2018 nach Costa Rica.

Er ist Preisträger der Städte Dresden, Mönchengladbach und Stuttgart, des WDR Köln und der HdK Berlin. An der Freiburger Musikhochschule war er von 1989 bis 2016 Professor für Gehörbildung. Seit 2006 ist er mit der Komponistin Mia Schmidt verheiratet, mit der er 2012 bei den Donaueschinger Musiktagen die Klanginstallation Die Jahreszeiten im Park des Fürstenbergischen Schlosses gestaltet hat.

www.wolfgang-motz.info

Mia Schmidt

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Geboren 1952 in Dresden, erhielt in der Kindheit und Jugend Klavier-, Orgel- und Musiktheorieunterricht in Dresden und Göppingen. Sie lebt als freischaffende Komponistin und Musikpädagogin in Freiburg.

Trotz ihrer starken Neigung zur Musik absolvierte sie nach dem Abitur zunächst ein Studium der Sozialpädagogik in München. Es folgten ein Studium der Musikwissenschaft und Empirischen Kulturwissenschaft in Tübingen und Kompositionsstudien bei Milko Kelemen in Stuttgart sowie Klaus Huber, Brian Ferneyhough und Mesias Maiguashca in Freiburg.

Sie erhielt zahlreiche Kompositionspreise und Stipendien  in Tokio, Rom, Graz, Bern, Köln,  Mannheim und Freiburg.

Ihre Oeuvre umfasst verschiedenste Gattungen, Musiktheater, Orchestermusik,  Kammermusik, elektronische Werke, Filmmusik, Installationen und Werke, die speziell für Vermittlungsprojekte komponiert wurden.

Einen wichtigen Teil nimmt das Opernschaffen ein mit  der Operntrilogie Todesarten auf Romane und Fragmente von Ingeborg Bachmann ein. Requiem für Fanny Goldmann und Der Fall Franza wurden in Graz bei Wettbewerben ausgezeichnet und aufgeführt.  Auch für Kinder entstanden zwei Werke für Musiktheater, Der verzauberte Zauberer (Kompositionsauftrag der Staatsoper Hamburg)und Pezzettino.

Sie hat eine erwachsene Tochter und ist seit 2006 mit dem Komponisten Wolfgang Motz verheiratet, mit dem sie gemeinsam zwei Installationen gestaltete, Die Jahreszeiten (Donaueschingen 2012) und Notte Alba (für die Volksbank Breisgau Süd 2015)

Ihre Kompositionstechnik beruht auf der Verwendung von Obertonspektren, die auch als Modi verwendet werden. Die in Spektren enthaltene Mikrointervallik ist zumeist auf Vierteltönigkeit reduziert.

www.miaschmidt.de

Joh. Christian Schulz

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Zsigmond Szathmáry

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wurde 1939 in Ungarn geboren. Er erhielt seine musikalische Ausbildung in Komposition (Ferenc Szabó)und Orgel (Ferenc Gergely) an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. Weiterführende Studien führten ihn nach Wien und Frankfurt (Helmut Walcha). 1960 gewann er den ersten Preis beim Orgelwettbewerb in Budapest. 1972 erhielt er das Bach-Preis-Stipendium der Freien Hansestadt Hamburg. Als Organist wirkte er in Hamburg und am Dom von Bremen. Seit 1978, nach Lehrtätigkeiten an den Musikhochschulen in Lübeck und Hannover, bis zu seiner Emeritierung hatte er eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg inne. Szathmáry, der Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg ist, gab zahlreiche Gastkurse an Musikhochschulen und Universitäten in Europa, Nordamerika, Japan und Korea. Er ist Dozent bei der Sommerakademie für Organisten in Haarlem (Holland) und unterrichtet in den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik. 1987 hat ihm das Nationale Franz-Liszt-Gedenkkomitee des ungarischen Staates die Franz-Liszt-Plakette verliehen. 2008 erhielt er den Artisjus Preis. Seit 2009 Mitglied der ungarischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Er unternahm ausgedehnte Konzertreisen und spielte zahlreiche Schallplatten und CD-s ein ( Sony, Harmonia Mundi, Wergo, Cybele, Signum, RCA, BIS, Hungaroton, ARE). Seine Kompositionen, Werke für Soloinstrumente, Kammermusik, Werke für Orchester und Chor, sind vor allem bei den Musikverlagen Bärenreiter und Moeck erschienen.

Thomas Wenk

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